Team McFly

Tag 4, Norwegen

Gestern Abend sind wir noch sehr lange gefahren. So war es nach weit nach Mitternacht, als wir an einem entlegenen See unsere Lager aufschlugen. Heute Morgen um sechs war die Nacht (die ja eigentlich keine war) für uns um. Beim Aufstehen dann die Überraschung. Draußen, direkt an unserem Bus vorbei, zogen eine Handvoll Rentiere vorbei und ließen sich durch uns auch nicht stören.

Nach einer Katzenwäsche am See, ging es für uns heute auf Richtung Lofoten. Da wir die heutige Aufgabe ja bereits gestern gelöst haben, bleibt uns eine Menge Zeit zum Bummeln. Das sich dies noch als echter Vorteil erweisen würde ahnten wir bei unserer Abreise noch nicht.

Es ist wie verhext. Wir waren noch nicht oft in Norwegen, aber wirklich jedes mal wenn wir in dieses wunderbare Land einreisen regnetet es. So blieben wir wenig zum Fotografieren stehen und fuhren zügig nach Bodø, wo die Fähre zu den Lofoten ablegt. In Bodø trafen wir dann nach langer Zeit auch wieder auf andere Teams. Die Wartezeit überbrückten wir mit dem Austauschen unserer Reiseerfahrungen.

Bodø ist für nordische Verhältnisse eine Metropole. Es ist in Norwegen ein der der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte. Gleich eben dem Fähranleger liegt der Flughafen. Der Verkehr in den Straßen gleicht dem mitteleuropäischer Kleinstädte.

Bei der Abfahrt der Fähre sahen wir, dass nicht alle Teams mit auf das Schiff gekommen sind. Von einem anderen Team erfuhren wir, dass die Fähren für den nächsten Tag bereits voll ausgebucht sind. Hätten wir keinen Vorsprung herausgefahren und wären erst morgen mit dem Hauptfeld angekommen, hätten wir mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Platz mehr bekommen. Dann wäre uns nur der sehr lange Umweg über Narvik geblieben.

Die Überfahrt war heftig. Kaltes Wetter mit starken, böigen Wind sorgten für sehr starken Wellengang, den man auf der eher kleinen Fähre deutlich zu spüren bekam. Ich machte mir ernsthafte Sorgen um unseren Bus, der unten in der Fähre dicht zwischen anderen Fahrzeugen stand.

Auf den Lofoten angekommen sahen wir erst einmal nicht so viel von diesen wunderbaren Inseln. Die Berge waren tief mit Wolken verhangen und der Wind peitschte den Regen über die Straßen. So entschieden wir uns erst einmal das nötigste einzukaufen und dann zu dem vom Veranstalter vorgesehenen Platz, an dem morgen die Polarparty stattfinden soll, zu fahren. Wir erreichten den Platz als viertes Team.

Mit dem Internetzugriff ist das hier oben so eine Sache. Über das Mobiltelefon steht uns dank der frechen Preispolitik unseres Anbieters nur ein kleines, teures Datenvolumen zur Verfügung. An den Campingplätzen, Raststätten und Tankstellen gibt es zwar oft WLAN, aber man benötigt die Zugangsdaten und sollte mindestens Gast sein. Da wir nur selten in den Bereich von offenen WLAN kommen, bleibt in der Regel nur der Zugang über unser teures Datenpaket. Wir müssen daher mit dem Internet sehr haushalten. Daher haben wir erst jetzt gesehen, das wir eine Spende von unserem Fanclub Hindelang verzeichnen konnten. Vielen Dank dafür. Ebenso ein Dankeschön an Bennys Familie für die Spende. Über die wir uns auch mächtig gefreut haben.

Wer übrigens noch spenden möchte, unsere Spendenseite ist noch während der gesamten Tour geöffnet. Der Link dazu ist auf der Startseite zu finden.

Hier trifft man schon merkwürdige Gestalten auf der Straße.

Hier trifft man schon merkwürdige Gestalten auf der Straße.

Wir haben offiziell den Polarkreis überschritten.

Wir haben offiziell den Polarkreis überschritten.

Benny auf dem Weg zur Fähre.

Benny auf dem Weg zur Fähre.

Das Etappenziel ist erreicht. Morgen findet hier am Strand die BSC Party statt.

Das Etappenziel ist erreicht. Morgen findet hier am Strand die BSC Party statt.

 

Der beavertrack für diesen Tag folgt später.

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