Team McFly

Statement

Es gibt Themen bei denen Spendenaktionen nicht oder nur sehr wenig helfen. Themen, die uns alle angehen und bei denen jeder Einzelne durch sein Handeln dazu beitragen kann etwas zu bewegen. Oft muss man gar nicht so viel dafür tun. Manchmal hilft es auch schon Farbe zu bekennen. Hier wollen wir die Gelegenheit nutzen und Themen ansprechen, die uns wichtig sind und zu denen wir stehen.

Plastikmüll

Plastik ist ein toller Werkstoff. Es ist formbar, man kann unzählige Produkte daraus fertigen. Es ist haltbar, man kann es ewig verwenden… aber genau da liegt das Problem. Oft werden Plastikprodukte achtlos weggeworfen. Gelangt dieser Plastikmüll in ein Gewässer, folgt er in der Regel dem natürlichen Lauf des Wassers und landet schließlich in den Meeren. Dort wird das Plastik durch Wellenbewegungen und UV-Licht zerkleinert. Und grade dieser Zerkleinerungsprozess birgt eine große Gefahr für die Umwelt und schließlich auch für uns. Das Plastik wird von Meerestieren aufgenommen und gelangt so in den Nahrungskreislauf.

Man sagt, es dauert bis zu 400 Jahre bis ein Stück Plastik sich vollständig zersetzt hat. Ca. 8 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen jährlich die Ozeane. Ein Großteil davon landet irgendwann in einen der fünf großen Meeresdriftströme der Erde. An den entlegensten Küsten findet man Unmengen angeschwemmten Plastikmüll der die dort heimische Tierwelt bedroht.

Wer sich ausführlich über das Problem Plastikmüll informieren möchte findet unter den Suchbegriffen „Plastikmüll“ oder „Plastikstrudel“ ausreichend Informationen. Wer aktiv etwas gegen die Verschmutzung unserer Umwelt durch Plastikmüll tun möchte, fängt am besten bei sich selber an. Das kann einfacher sein als man Denkt. Wir bewahren beispielsweise unser Brot in einem Tontopf auf, statt es in die von den Backshops gerne beigelegten Plastiktüten zu stecken. Probiert´s mal aus, einfach an der Brottheke mal den Satz „… nicht geschnitten und ohne Plastikbeutel bitte.“ An die Bestellung anfügen. Durch den konsequenten Verzicht lässt sich pro Haushalt der Plastiktütenverbrauch um 100 Tüten jährlich verringern. Folgen uns nur 100 Haushalte diesem Beispiel, wären es Jährlich 10.000 Tüten weniger die die Umwelt belasten.

Ach, und Wasser sollte man auch mal wieder öfters in Glasflachen kaufen.

Fracking

Fracking ist eine moderne Form der Gasförderung. Dabei werden sogenannte Fracfluide unter hohen Druck in den Boden gepresst um in den Boden gepresst um künstliche Risse in dem Gestein zu erzeugen. Das Gestein erhält so eine gewisse Gasdurchgängikeit. Die dabei eingesetzten Chemikalien verbleiben im Boden und bedrohen unser Grundwasser.

Nun, die verschiedenen Arten von Fracking und seiner Gefahren hier zu erklären würde den Rahmen sprengen. Wir finden, jeder sollte sich über das Thema informieren und aktiv gegen diese Art von Gasförderung vorgehen. Aus unserer Sicht verändert Fracking auf Dauer die Bodenbeschaffenheit, verunreinigt das Grundwasser und birgt weitere Gefahren für die Umwelt.

Werdet aktiv, wenn bei Euch in der Region Gas durch Fracking gefördert werden soll! Wir fordern ein generelles Frackingverbot, auch für Forschungszwecke.

Atomkraft

Tschernobyl und Fukushima sollten Warnung genug sein. Eigentlich sollte das Thema doch durch sein. Die Energiewende ist da und alles sollte gut sein. Wären da nicht noch die Zwischenlager, Wiederaufbereitungsanlagen und Altlasten. Für mich eine sowieso unverständliche Diskussion. Wer den Dreck macht, hat ihn auch wieder wegzumachen. Und weil das alles in den letzten Jahrzenten mit dem Wegmachen nicht geklappt hat, sind wir für ein absolutes europaweites Atomverbot. Ich glaube mehr muss hier nicht gesagt werden.