Team McFly

Feuertaufe

Die erste kleinere Tour mit dem Bus hatten wir ja schon hinter uns. Nun war es an der Zeit den Bus auf seine Langstreckentauglichkeit zu testen. Ebenso wollten wir den Schlafkomfort de T4 testen.

Letzte Woche Donnerstag machten wir uns so auf den Weg nach Bad Hindelang im Allgäu. Zielpunkt unserer ersten Etappe. Bei ca. 8 °C Außentemperatur übernachteten wir zwei Nächte ohne Heizung im Bus. Wir empfanden es dank der guten Schlafsäcke als recht komfortabel.

Bei unserem Aufenthalt in Bad Hindelang konnten wir schon etwas Rallyeluft schnuppern. Die Jochberg Classic fanden gerade statt und der Ort war vom Motorenlärm der alten Klassiker erfüllt.

Traumhafter Stellplatz, direkt am Gardasee.

Traumhafter Stellplatz, direkt am Gardasee.

Nach Bad Hindelang führte uns die zweite Etappe unserer Tour zum Gardasee in Italien. In der Nähe von Bardolino steuerten wir einen Campingplatz an. Der Platz war ruhig und sauber, der Stellplatz lag direkt am See. Es herrschten laue 22 °C und auch in der Nacht hat es sich nicht deutlich abgekühlt.

Am nächsten Tag entschlossen wir uns spontan unsere Tour um eine Etappe auszudehnen. Wir steuerten gen Süden das Mittelmeer an und erreichten am späten Nachmittag Ligurien. In einem etwas von der Küste abgelegenen Ort fanden wir einen kleinen, einfachen Campingplatz, der mit auffällig vielen VW Bussen belegt war. Mindestens ebenso auffällig war, dass bei fast jedem Stellplatz mehrere mitgebrachte Fahrräder zu finden waren. Wie wir in Erfahrung bringen konnten war ganz in der Nähe des Platzes ein Hotspot für Downhill-Fetischisten.

Am nächsten Morgen starteten wir unsere letzte Etappe. Rund 1000 km Richtung Norden. Quer durch die Schweiz. Auch dieser Teil der Reise war mit ordentlichen Steigungen gespickt und verlangte unserem alten T4 einiges ab. Noch einmal erlebten wir die beeindruckende Gebirgsautoban in Norditalien und der Schweiz mit ihren vielen Talbrücken und unzähligen Tunnel.

Kurz vor der Schweizer Grenze machten wir unseren einzigen Tankstopp in Italien und damit eine schmerzhafte Erfahrung: 1,68 Euro wollte man dort für einen Liter Diesel. Wir kalkulierten genau und nahmen lediglich 30 Liter auf, so dass wir es damit grade durch die Schweiz schafften.

Fazit: Der Bus ist trotz seinem hohen Alters und der hohen Laufleistung ein zuverlässiger Begleiter. Für den BSC 2016 sehen wir keine Probleme. Kleinere Reparaturen werden wir noch durchführen müssen, allerdings vieles davon ehr kosmetischer Art.

 

Start: Werne
Ziel: Bad Hindelang (Allgäu), Gardasee (I), Ligurien (I)
Gesamtstrecke: ca. 2.600 km
Dauer mit Aufenthalt: ca. 5 Tage.

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